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Radio 91.2 Express – Die Lokalnachrichten

Die Feuerwehr hat heute Morgen die Wittener Straße in Dorstfeld wegen einer drohenden Gasexplosion gesperrt.

Kupferdiebe hatten in einem leerstehenden Haus eine Gasleitung angesägt. Sie sind mit ihrer Beute offenbar verschwunden, als sie selbst das ausströmende Gas bemerkt hatten.

Passanten hatten heute Morgen auf der Wittener Straße den Gasgeruch bemerkt. Die DEW konnte den Gasaustritt mit Messungen bestätigen. Zunächst war ein Leck im Untergrund vermutet worden.

Nachdem der Hausverwalter verständigt worden war, hat der Messtrupp der DEW das Leck in dem Haus lokalisiert. Die alarmierte Feuerwehr konnte die angesägte Leitung mit Dichtmasse verschließen und hat das Haus gelüftet.

Ungefähr zehn Personen mussten in Sicherheit gebracht werden. Die DEW muss die undichte Stelle jetzt endgültig schließen.

 
 
 

In Hörde haben die Abriss-Arbeiten an der Afflerbach-Halle begonnen.

Damit weicht das letzte ehemalige Hoesch Gebäude auf dem Gelände Phoenix-Ost einer künftigen Wohnbebauung. Die Halle soll noch vor der offiziellen Flutung des Phoenix-Sees am 1. Oktober verschwunden sein.

Erhalten bleiben hingegen außer der Hörder Burg das ehemalige Magazin und die sogenannte Tull-Villa an der Faßstraße. Beide Gebäude stehen unter Denkmalschutz.

Für sie soll ein Investoren- und Architekturwettbewerb ausgeschrieben werden, sagte die Sprecherin der Phönix-See-Entwicklungsgesellschaft, Tanja Vock, auf Nachfrage von Radio 91.2.

Noch sei aber über die künftige Nutzung nichts entschieden, so Vock. Vermutlich werde die Villa zuerst vermarktet.

 
 
 

Immer mehr Unternehmen und Verbraucher melden beim Amtsgericht Dortmund Insolvenz an.

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes waren es im ersten Halbjahr 230 Unternehmensinsolvenzen, das sind gut zwölf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Die Anzahl der Verbraucherinsolvenzen stieg sogar um 20 Prozent. 580 Verbraucher reichten einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht ein.

Landesweit wurden insgesamt 20.000 Anträge auf Insolvenz gestellt, etwa zehn Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2009.

 

 
 
 
 
 

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