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Ermittlungen gegen Ex-Dortmund-Manager ausgeweitet
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Ermittlungen gegen Ex-Dortmund-Manager ausgeweitet

Im Fall des mutmaßlichen sexuellen Missbrauchs durch einen ehemaligen Manager von Borussia Dortmund ermittelt die Staatsanwaltschaft Hagen inzwischen in 17 Fällen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 25.03.2026 05:30

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Dortmund: Neue Entwicklungen bei der Staatsanwaltschaft

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Die Missbrauchsvorwürfe bei Borussia Dortmund weiten sich aus. Mittlerweile wird in 17 Fällen wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Nötigung gegen einen Ex-BVB-Manager ermittelt. Das bestätigt die Staatsanwaltschaft Hagen. Zuletzt waren 13 Fälle bekannt. Die Vorwürfe reichen von den 1980er Jahren bis ins Jahr 2017.

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Vorwürfe gegen Ex-BVB-Manager seit Herbst öffentlich

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Die Missbrauchsvorwürfe gegen einen ehemaligen Manager von Borussia Dortmund waren im vergangenen Herbst öffentlich gemacht worden. Ende des Jahres durchsuchte die Staatsanwaltschaft dann die Privatwohnung des Beschuldigten und stellte dabei technische Geräte sowie Datenträger sicher. Deren Auswertung dauere weiterhin an, ebenso wie die laufenden Ermittlungen, hieß es von der Staatsanwaltschaft.

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Borussia Dortmund war über zwei Fälle informiert

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Der BVB hatte sich im vergangenen Oktober in einer Stellungnahme zu den Vorwürfen geäußert. Demnach sei der Verein 2010 über einen Näherungsversuch eines Ex-Mitarbeiters an einem damals volljährigen Nachwuchsspieler in den 90er Jahren informiert worden. Dieser habe sich jedoch nicht erhärten lassen, da der Beschuldigte ihn bestritt und keine Anzeige erfolgte. 2023 sei ein weiterer Vorwurf bekanntgeworden, woraufhin der BVB das Beschäftigungsverhältnis mit dem Mitarbeiter sofort beendet habe.

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Unabhängige Aufarbeitung bei Borussia Dortmund

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Im November kündigte Borussia Dortmund zudem eine unabhängige Aufarbeitung der Vorwürfe sexueller Übergriffe an. Dafür bat der Verein auch Betroffene um Mithilfe und Hinweise. Ein Sprecher teilte jetzt mit, dass die externen Untersuchungen mit der beauftragten Kanzlei weiter liefen und dabei auch mit der Staatsanwaltschaft kooperiert werde.

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