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Dortmund: OGS-Platzmangel bedroht Betreuung älterer Grundschulkinder
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Dortmund: OGS-Platzmangel bedroht Betreuung älterer Grundschulkinder

In Dortmund könnten rund 50 ältere Grundschulkinder ihren OGS-Platz an Erstklässler verlieren. Grund ist der neue Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung.

Veröffentlicht: Mittwoch, 20.05.2026 05:01

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Dortmund: Ältere Kinder müssen Platz machen

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Die SPD-Landtagsabgeordnete Anja Butschkau aus Dortmund schlägt Alarm: Wegen des neuen Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung sollen ältere Grundschulkinder in Dortmund ihre OGS-Plätze verlieren. Das passiere, um ab dem kommenden Schuljahr Platz für Erstklässler zu machen. Die Stadt Dortmund hat das auf Nachfrage von Radio 91.2 teilweise bestätigt.

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50 Kinder könnten OGS-Platz in Dortmund verlieren

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Es gebe zwar über tausend neue Plätze, trotzdem könnten nach aktuellem Stand rund 50 Kinder ihren verlässlichen OGS-Platz verlieren. Ein Sprecher der Stadt Dortmund betont aber: Die Kündigungen kommen nicht von der Stadt, sondern von den Schulen und Trägern vor Ort. Man wisse, dass auch hier berufstätige Eltern betroffen sein können, die auf ein verlässliches Betreuungsangebot angewiesen sind.

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17.000 OGS-Plätze in Dortmund

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Es werde aktuell mit Hochdruck nach Ausweichlösungen gesucht, etwa durch Kurzzeitbetreuungen. Insgesamt stehen zum neuen Schuljahr in Dortmund fast 17.000 OGS-Plätze zur Verfügung. Rund 1.000 mehr als im Vorjahr. Außerdem wurden eine TaskForce eingerichtet und zahlreiche kurzfristige sowie mittelfristige Maßnahmen angestoßen, um zusätzliche Kapazitäten zu schaffen.

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