
Dortmund im Sparmodus: Haushaltssperre bis Ende März
Das kam dann doch überraschend: Der städtische Finanzchef Jörg Stüdemann hat eine Haushaltssperre bis Ende März verhängt.
Veröffentlicht: Dienstag, 13.01.2026 14:04
Niedrigere Gewerbesteuereinnahmen und zusätzliche Belastungen in Dortmund
Der städtische Finanzchef Jörg Stüdemann hat eine Haushaltssperre bis Ende März verhängt. Bis dahin soll der Jahresabschluss für 2025 vorliegen. Die weitere finanzielle Entwicklung könne dann besser bewertet werden, so der Kämmerer. Schon im Dezember war ein Minus von rund 85 Millionen Euro für 2026 absehbar und die Lage könnte sich noch mehr zuspitzen. Gründe sind etwa niedrigere Gewerbesteuereinnahmen und zusätzliche Belastungen des städtischen Finanzhaushaltes.
Dortmund im Sparmodus: Stadt solle aber keine Schäden davontragen
Freiwillige Leistungen, wie zum Beispiel die Unterstützung von Vereinen, Organisationen und Initiativgruppen, wird es bis Ende März nicht geben. Außerdem werden Förderanträge im Sport-, Jugend-, Freizeit- und Kulturbereich nicht vor April bearbeitet. Nicht betroffen sind dagegen alle Maßnahmen, die vertraglich bereits gebunden sind. Pflichtmaßnahmen, wie Schulbauten zum Beispiel, sollen nach wie vor stattfinden. Der Stadt sollen durch die Haushaltssperre keine Schäden entstehen, so Kämmerer Jörg Stüdemann. Die Stadt bleibe handlungsfähig, sagt auch Oberbürgermeister Alexander Kalouti. Wenn Ende März der Jahresabschluss für 2025 vorliegt, wird entschieden, wie es weitergeht.