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Prozess gegen Dortmunder Polizisten wegen versuchten Totschlags

Ein Polizist aus Dortmund steht ab heute (14.01.) wegen versuchten Totschlags vor Gericht. Der Vorfall ereignete sich bei einer Verkehrskontrolle am 25. Dezember 2022.

Veröffentlicht: Mittwoch, 14.01.2026 05:04

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Schüsse bei Verkehrskontrolle in Dortmund

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Einem Polizisten aus Dortmund wird versuchter Totschlag im Dienst vorgeworfen. Ab heute (14.01.) muss sich der 36-Jährige am Landgericht Dortmund verantworten. Er soll bei einer Verkehrskontrolle in der Nordstadt am ersten Weihnachtstag 2022 sechs Schüsse auf ein Auto abgegeben haben. Laut Staatsanwaltschaft versuchte der Angeklagte, das Fahrzeug der 17 und 18 Jahre alten Männer zu stoppen, weil die sich offenbar auffällig verhielten.

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Der Vorfall: Schüsse auf fahrendes Auto

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An einer Ampel auf der Leopoldstraße stoppte der Mercedes. Die Polizisten stiegen aus, zogen ihre Waffen und gingen auf das Auto zu. Der Fahrer setzte zurück - vermeintlich, um zu fliehen. Er hatte nämlich keinen Führerschein. Der Polizist habe dann gezielt auf die Windschutzscheibe geschossen. Das Projektil prallte am Lenkrad ab. Die beiden Insassen blieben unverletzt. Der Fahrer gab erschrocken Gas und fuhr im Bogen um den Polizisten herum. Dabei feuerte der Polizist fünf weitere Schüsse ab.

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Hintergrund des Prozesses in Dortmund

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Damit habe er in Kauf genommen, dass die Insassen getroffen und getötet werden. Erst als der Mercedes außer Sichtweite war, hörte er auf zu schießen. Die Staatsanwaltschaft hatte ursprünglich Anklage wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung im Amt erhoben. Das Schwurgericht schloss allerdings einen Tötungsvorsatz nicht aus.

Hier findet ihr das Interview mit Rechtsanwalt Burkhard Benecken kurz nach dem Fall.

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