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Drei Jahre Baustelle: Kanalarbeiten im Dortmunder Kreuzviertel starten

Entlang des Neuen Grabens im Kreuzviertel wird ab Montag (11.5.26) ein größerer Abwasserkanal gebaut. Das dauert mehrere Jahre und kostet Millionen.

Veröffentlicht: Montag, 11.05.2026 07:30

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Neuer Abwasserkanal im Neuen Graben - drei Jahre Bauarbeiten

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Ab Montag (11.5.26) müssen Dortmunder Autofahrer umplanen: Im Kreuzviertel startet eine neue Baustelle und die wird so schnell nicht wieder verschwinden. Drei Jahre plant die Stadt dafür ein. Entlang des Neuen Grabens und in den Seitenstraßen wird ein neuer, größerer Abwasserkanal gebaut. Der bisherige sei laut Stadt Dortmund zu klein und bereits beschädigt. Außerdem seien Abwasser- und Regenmengen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. 1.400 Meter neue Kanalrohre mit 2,40 Metern Durchmesser sollen jetzt nach und nach verlegt werden. Die Rohre wiegen 12 Tonnen.

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Umfangreiche Bauarbeiten im Dortmunder Kreuzviertel

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Um alle Rohre zu erneuern, wird die Baustelle über die Jahre wandern. Los geht's zwischen der Von-der-Recke-Straße und der Studtstraße. In dem Bereich wird der Neue Graben zunächst komplett gesperrt. Zuerst gibt es zwei Monate lang Sondierungsbohrungen und Flächensondierungen, dann kommen neue Strom-, Wasser- und Gasleitungen. Im Anschluss startet der Kanalbau. Allein für den ersten Abschnitt plant die Stadt insgesamt neun Monate Bauzeit ein.

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Drei Jahre Baustelle: Kanalarbeiten im Dortmunder Kreuzviertel starten
© Stadt Dortmund
Hier wird im ersten Abschnitt gebaut.
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Arbeiten im Kreuzviertel kosten 14 Millionen Euro

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Anschließend geht es Richtung Osten weiter. Dafür wird der Neue Graben abschnittsweise gesperrt. Insgesamt geht es um eine Länge von rund 600 Metern ab Von-der-Recke-Straße bis Lindemannstraße. Auch die Kanäle in den Seitenstraßen Straßburger Straße, Metzer Straße, Steubenstraße, Roseggerstraße und Haenischstraße erneuert die Stadtentwässerung. Die Baustelle kostet fast 14 Millionen Euro. Sie ist wegen des felsigen Untergrundes kompliziert. Der neue Abwasserkanal soll das Kreuzviertel und auch die umliegende Innenstadtlage künftig besser vor Überflutungen bei Starkregen schützen. Zusätzlich werden Strom-, Wasser- und Gasleitungen erneuert. Deshalb ist die Baustelle im Kreuzviertel auch so aufwendig.

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