
Keine Badetoten in Dortmund – DLRG warnt trotzdem vor Risiken
Gute Nachrichten für Dortmund: Beim Baden in Flüssen und Seen ist hier im vergangenen Jahr niemand ums Leben gekommen. In ganz Nordrhein-Westfalen sieht die Bilanz allerdings anders aus. Die DLRG mahnt deshalb weiterhin zur Vorsicht.
Veröffentlicht: Dienstag, 10.03.2026 15:40
Gute Bilanz für Dortmund
Die aktuelle Statistik der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zeigt: In Dortmund gab es 2025 keinen einzigen tödlichen Badeunfall in Flüssen oder Seen. Damit bleibt die Stadt von tragischen Unglücken im Wasser verschont.
In ganz Nordrhein-Westfalen kamen im vergangenen Jahr dagegen insgesamt 48 Menschen beim Baden ums Leben. Das sind zwar weniger als im Jahr zuvor – dennoch sieht die DLRG keinen Grund zur Entwarnung.
Flüsse bleiben besonders gefährlich
Als besonders riskant gelten laut DLRG große Flüsse wie der Rhein. Starke Strömungen, wechselnde Wasserstände und vorbeifahrende Schiffe können schnell gefährlich werden – selbst für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer. Auch in Dortmund rät die DLRG deshalb dazu, nur an sicheren und möglichst bewachten Badestellen ins Wasser zu gehen – etwa an offiziellen Badestellen an Seen. Wer dagegen in unbewachten Gewässern schwimmt, setzt sich unnötigen Risiken aus. Auffällig in der Statistik ist außerdem das Alter vieler Opfer. Besonders gefährdet sind junge Schwimmerinnen und Schwimmer zwischen 11 und 20 Jahren. Ein Grund: Viele Kinder verlassen laut DLRG die Schule, ohne richtig schwimmen zu können. Die Organisation sieht deshalb weiterhin großen Bedarf bei der Schwimmausbildung.