
Machbarkeitsstudie für Azad-Geschäft auf Dortmunder Hansaplatz
Wie geht es weiter mit dem Azad-Haus auf dem Hansaplatz? Die Stadt Dortmund hat jetzt eine Machbarkeitsstudie für das private Gebäude in Auftrag gegeben.
Veröffentlicht: Montag, 12.01.2026 11:51
Stadt Dortmund gibt Machbarkeitsstudie für Azad-Geschäft auf dem Hansaplatz in Auftrag
Wie geht es weiter mit dem Azad-Haus auf dem Hansaplatz? Die Stadt hat jetzt eine Machbarkeitsstudie für das private Gebäude in Auftrag gegeben. Dabei geht es um die Frage, wie die Verkaufsfläche von rund 2.400 Quadratmetern in bester Innenstadtlage künftig genutzt werden könnte. Bis zum Sommer sollen Architektenbüros Lösungsvorschläge erarbeiten. Mit im Rennen ist nach wie vor die Idee einer Markthalle. Aber auch andere Optionen werden geprüft, sagte Friedrich-Wilhelm Corzilus von der Dortmunder Wirtschaftsförderung:
"Am Ende sitzen natürlich der Eigentümer und der Mietinteressent an einem Tisch und müssen sich in die Augen gucken und da den Abschluss machen. Aber wir begleiten den Weg dahin und wollen aufzeigen, was gute Optionen wären. Alles weitere ist am Ende natürlich auch eine wirtschaftliche Geschichte."
Azad möchte Teppichgeschäft nach über 40 Jahren in Dortmund aufgeben
Nach über 40 Jahren will Azad das Teppichgeschäft am Hansaplatz aufgeben und die Verkaufsfläche neu vermieten. Bereits zu Anfang von 2025 wollte der Laden schließen, dann lief der Schlussverkauf doch erst mal weiter. Es gab schon Interessenten wie eine Systemgastronomie oder einen Discounter. Bisher scheiterte die Vermietung allerdings an den hohen Kosten für Sanierung und Barrierefreiheit. Auch die Größe der Verkaufsfläche stelle ein Problem dar. Wahrscheinlich wird es daher auf eine gemischte Nutzung hinauslaufen.