
Prozess nach mutmaßlicher Vergewaltigung in Dortmund gestartet
Vor dem Landgericht Dortmund hat heute (10.03.) der Prozess gegen einen 29-jährigen Mann begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm unter anderem Vergewaltigung, Freiheitsberaubung, Körperverletzung und Bedrohung vor.
Veröffentlicht: Dienstag, 10.03.2026 10:47
Mutmaßliche Tat in Castrop-Rauxel
Laut Anklage soll der Mann im September vergangenen Jahres eine Frau in ihrer Wohnung in Castrop-Rauxel vergewaltigt haben. Die beiden hatten sich demnach erst wenige Tage zuvor über eine App kennengelernt. Als die Frau nach der Tat ankündigte, zur Polizei gehen zu wollen, soll der Angeklagte sie gewaltsam in sein Auto gezerrt und mitgenommen haben. Während der Fahrt habe sie versucht, auf sich aufmerksam zu machen – unter anderem durch Schreien, Hupen und indem sie ins Lenkrad griff. Daraufhin soll der Mann ihr laut Staatsanwaltschaft gedroht haben, sie umzubringen. Erst nachdem die Frau ihm mehrfach versichert habe, keine Anzeige zu erstatten, habe er sie wieder an ihrer Wohnung aussteigen lassen. Das Gericht muss nun klären, ob sich die Vorwürfe bestätigen lassen.